Glaarkshouse

„Weil ihr Gäste seid in unserem Land!“

Über das Fremdsein.  

Etwa 8.000 km und 2einhalb Jahre von Deutschland entfernt, erreichen uns in diesen Tagen schreckliche Nachrichten: über katastrophale Zustände für Flüchtlinge und über grauenvolle Ereignisse in unserer Heimat.

Flüchtlinge verdursten auf dem Meer oder ersticken in Schlepperfahrzeugen, die EU kann sich bei den Hilfsleistungen nicht einigen, wieder brennen Flüchtlingsheime, es wird auf ausländische Kinder uriniert … und zu allem Überfluss quillt aus allen möglichen und unmöglichen Löchern diese erbärmliche braune Soße. Bedauerlicherweise überschatten die negativen Schlagzeilen über diese grenzdebilen, verbitterten und beschämenden Rechtsradikalen die Berichterstattungen über die unzähligen guten Menschen und ihre Aktionen in Deutschland.

Wir möchten uns jetzt nicht explizit zur Flüchtlingssituation äußern, das können ein Herr Todenhöfer, ein Herr Berg, Yoko und Klaas und viele ausgezeichnete Journalisten eindeutig besser oder fundierter. Danke für diese eindrücklichen und klaren Worte zu diesem Thema, die uns auch in der Ferne erreichen!

Um uns über die Situation vor Ort in Deutschland äußern zu können, fehlt uns aktuell die räumliche Nähe sowie uneingeschränkt verfügbare Information. Doch möchten wir ein paar ganz persönliche Gedanken teilen, wie sich diese aktuellen Schlagzeilen anfühlen wenn man seit geraumer Zeit „fremd“ ist in der Fremde – egal wo das gerade ist – ohne den Anspruch zu erheben, dass unsere Situation auch nur im Entferntesten mit der Situation eines Flüchtlings vergleichbar wäre. Es geht uns im Folgenden um das Fremdsein als solches …

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Sich als Fremde schämen müssen.

Peter. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern. Im Sommer 2014 streifen wir als Fremde durch die Straßen von Srinagar in Kaschmir – Nordindien. Es ist warm und staubig, die Stadt wirkt aufgeräumt, die Menschen sind höflich, zurückhaltend – und neugierig. Wir spazieren an einem Tuktukfahrer vorbei. Äußerst eloquent und lächelnd schlägt er vor „It’s way too hot for walking!“ Wir schmunzeln. Und kommen ins Gespräch. Seinen Namen habe ich vergessen – nicht aber, dass er einen Verwandten in Deutschland hat und gerade sein Geld spart, um diesen bald besuchen zu können. Wir tauschen aus, was wir gemacht haben, warum er hier ist und warum wir hier sind. Wir führen ein kurzweiliges Gespräch, verabschieden uns fröhlich und wünschen uns gegenseitig viel Glück bei allem was wir vorhaben. Als wir schon am Aufbrechen sind bricht es aus ihm heraus „Is it true that foreigners with dark skin might get in trouble in Germany?“

Ich möchte am liebsten im Erdboden versinken, so sehr schäme ich mich in diesem Augenblick! Scham, weil ich weiß, dass seine Frage und die damit verbundene Angst eine Berechtigung hat. Verdammt, wie gehen wir in Deutschland eigentlich mit Fremden um? Ich bin zunächst sprachlos, was mir nicht so oft passiert. Was sage ich denn nun? Was muss ich sagen? Wie sehr muss ich einen potenziellen Gast – einen Fremden in Deutschland warnen? Und wie sehr müsste ich einen potenziellen Gast nun im August 2015 davon abhalten nach Deutschland zu reisen? Möchte ich, dass ein Fremder in seine Heimat zurückkehrt und von dem Wahnsinn, den er oder sie in Deutschland miterleben könnte, berichtet? Bloß nicht.

Jen. Ich kann mich noch sehr gut an diesen ersten Tag in Kaschmir erinnern. Ich hatte in der Früh beim Gesang des Muezzins schon Tränen der Rührung in den Augen weil er mich wie immer an unsere unvergessliche Zeit in der Türkei, im Iran und im Oman erinnerte.

Hin und wieder werden wir gefragt, ob dieses oder jene Land unserer Reise nicht gefährlich sei. Der Iran vielleicht? Kaschmir? Kurdistan? Narathiwat in Thailand? Manipur? Natürlich herrschen in unzähligen Staaten Konflikte. Es gibt bestimmte Regionen, öffentliche Versammlungen sowie Situationen, die man als Reisender meiden oder mit besonderer Vorsicht aufsuchen sollte.
Nach meiner ganz persönlichen Erfahrung sind jedoch nicht Länder an sich gefährlich. Der Ruf dieser Länder wird überschattet von einzelnen, unreflektierten, gewaltbereiten, indoktrinierten, radikalen Menschen oder Gruppen, die in vielen Staaten dieser Erde anzutreffen sind und in der Regel auch von ihren eigenen Landsleuten sehr gefürchtet sind. Dennoch muss das Auswärtige Amt aufgrund gewalttätiger Zwischenfälle eine Sicherheitswarnung aussprechen. Dass die große Mehrheit der Menschen in Pakistan, Kurdistan oder Iran friedlich – und einfach nur wundervoll ist, wird auch hier von den negativen Schlagzeilen über Einzelfälle oder von militärischen Konflikten überschattet.
Ich habe die Befürchtung, die Ämter vieler Staaten müssten schon bald Reisewarnungen für bestimmte Regionen, öffentliche Versammlungen oder Situationen in Deutschland aussprechen, nur weil einige unserer gewaltbereiten und erbärmlichen deutschen Mitbürger die große Mehrheit der friedlichen, hilfsbereiten und sozial engagierten deutschen Bevölkerung überschatten. Und das ist furchtbar traurig.

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Fremdsein als Geschenk.

Peter. Wir sitzen entspannt vor unserem Truck an einem Strand. Wir lauschen den Wellen und beobachten die einheimischen Familien wie sie das Gleiche tun. Die Sonne ist gerade untergegangen und wir überlegen, was wir kochen könnten. Plötzlich stehen vier junge Mädchen mit gefüllten Tellern vor uns und überreichen uns diese lächelnd. Wir sind sprachlos und nehmen an, denn abzulehnen wäre äußerst unhöflich. Jetzt überlegen wir nicht mehr, was wir zu Abend essen, sondern wir erleben einen wunderschönen, bereichernden Abend in der Fremde, lernen Vieles über den Islam – von dem wir übrigens unheimlich viel Schönes lernen können – erkennen und verstehen. Und wir sind wie so oft ein wenig beschämt, weil wir so viel Gastfreundschaft erfahren dürfen. Doch warum eigentlich? Weil dies in unserer eigenen Kultur so ungewöhnlich ist? Hätten wir am Tegernsee sitzend das Gleiche mit offensichtlich Fremden getan? Nur weil sie Fremde sind? Ich vermute nicht. Aber warum eigentlich nicht?
„Reisende und Fremde sind Geschenke Gottes.“ So zumindest die Erklärung eines guten iranischen Freundes. Der Prophet Mohammed habe den Wert der Gastfreundschaft selbst bei seiner Flucht von Mekka nach Medina erfahren.
Wenn dieses Erlebnis für uns nur ein Einzelfall gewesen wäre, hätte ich vielleicht gesagt „Glück gehabt.“ Aber das war es nicht.

Ich unterhalte mich keine vier Minuten mit einem fremden Mann an der malaysischen Ostküste. Ich erzähle ihm, wie wir hierher gekommen sind und dass wir in wenigen Tagen nach Johor Bahru fahren werden um unser Auto für die Überfahrt nach Russland vorzubereiten: waschen, putzen, dampfstrahlen. Er gibt mir seine Karte, ich gebe ihm unsere Email-Adresse. Zwei Emails und einen Telefonanruf später wohnen Jen und ich – zwei völlig Fremde – in der luxuriösen 100qm-Firmenwohnung dieses für uns wildfremden Mannes und dürfen waschen was die Maschine hergibt. Sechs Tage lang. Der Kühlschrank wurde nur für uns gefüllt. Ach so, er selbst war leider geschäftlich unterwegs, doch seine Kollegen haben uns die Schlüssel gebracht, uns zum Essen ausgeführt und wir durften unser Auto in der kleinen Fabrik des Mannes auf Vordermann bringen. Die Schlüssel sollten wir nach 6 Tagen einfach in den Briefkasten werfen. So einfach.

Für die vier sehr jungen Frauen am Schwarzen Meer war es das Normalste der Welt, zwei Fremden etwas zu Essen anzubieten. Aus unserer Perspektive war es das überhaupt nicht. Aus unserer Perspektive schien es auch nicht normal, Wildfremden die Wohnung zu überlassen. Für diesen Mann in Malaysia schon.

Jen. Ich behaupte nicht, dass Reisen das einzig Richtige ist, um wertvolle Erfahrungen für das Leben zu sammeln. Das wäre Blödsinn. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten das Dasein zu erleben und zu erfassen. Es gibt jedoch eine ganz bedeutsame Erfahrung des Reisens die ich ausdrücklich und immer wieder teilen möchte:
Als Reisende sind wir Fremde. Und auch wenn ich aufgehört habe die Situationen zu zählen, so erinnere ich mich an jede einzelne Einladung zum Tee, zu einem Picknick, einem Abendessen, an jedes Gästezimmer das uns für die Nacht angeboten wurde, jeden Parkplatz oder Garten für unser Auto, jede spontane Hilfe in zunächst aussichtslosen Situationen, an das Wasser das uns immer und überall zur Verfügung gestellt wurde, oder die einfache Frage „Hey, braucht ihr Hilfe?“ … unabhängig des Alters, der Kultur, der Religion oder des Vermögens dieser Menschen. Das Ergreifende für mich ist jedoch die Antwort die wir immer wieder hörten, wenn wir einige dieser Menschen gefragt haben, warum sie das tun. „Weil ihr Fremde seid. Und weil ihr Gäste seid in unserem Land!“ So einfach.

Wenn ich in diesen Tagen die Aussagen einiger dieser armseligen, schreienden Hetzer betrachte, so höre ich da immer wieder abenteuerliche Sorgen heraus. Sorge um sie selbst. Sorge um ihren Arbeitsplatz. Sorge um ihre Kinder. Sorge um ihre Sicherheit. Sorge um ihren Wohlstand. Sorge um ihre Komfortzone. Sorge um den Erhalt ihrer Kultur. Sorge um ihren Baumarkt, ihre Turnhalle oder ihr Dorf.
Dieses Gedankengut ist einfach beschämend und kotzt mich an, wenn ich daran denke, dass wir als Fremde auf Reisen immer wieder unvoreingenommen mit großer Sorge behandelt wurden. Doch man machte sich Sorgen um uns. Sorge um unsere Sicherheit (in der Regel völlig unbegründet). Sorge um unsere Mahlzeiten. Sorge um unseren Wasservorrat. Sorge um unsere Unterkunft für die Nacht. Sorge um unseren Komfort. Und warum? Weil wir Fremde sind. Ganz einfach.
Iranische LKW-Fahrer lassen uns an der 500m langen Schlange der Tankstelle vorbeiziehen – weil wir Fremde sind. Ein omanischer Millionär fährt uns persönlich zum einzigen Laden der Silikonpumpen verkauft – weil wir Fremde sind. Ein russischer Parkplatzwächter schenkt uns Tee und Klopapier – weil wir Fremde sind. Ein mongolischer Junge bringt uns auf Geheiß seiner Eltern getrocknete Stutenmilch ans Auto – weil wir Fremde sind. Der kurdische Bauer fragt uns woher wir kommen, wohin wir reisen – weil wir Fremde sind. Es gibt unzählige dieser Geschichten!

Das Besondere ist, dass die meisten dieser Menschen in eine Beziehung zu uns treten, voller Neugier und mit offenen Herzen. Unser Fremdsein wird als Geschenk betrachtet, die Begegnung mit uns als Privileg, als Bereicherung, als Inspiration, als Chance ein paar Brocken Englisch anzuwenden, als Möglichkeit etwas zu lernen, über uns und unsere Kultur und über das, an was wir glauben. Und nur, weil wir Fremde sind.

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Fremdsein in Deutschland.

Natürlich können wir unser Dasein als Reisende nicht mit der Situation von Flüchtlingen vergleichen. Das wäre absurd. Wir beide und viele andere reisen weil wir das wollen, haben auf unseren 7 Quadratmetern meist mehr Annehmlichkeiten als ein Großteil der Menschheit, wir können jederzeit zurück nach Hause, haben Reserven auf dem Konto, können Gefahren umgehen und wissen unsere Familien in Sicherheit. Flüchtlinge dagegen begeben sich in große Lebensgefahr, sie geben alles auf, müssen unter menschenunwürdigen Verhältnissen ihre Familien, ihre Heimat und ihre Kultur zurücklassen, sie haben oft alles verloren. Mit Reisen hat das nichts zu tun.
Doch verdienen Fremde unter diesen Bedingungen nicht unverhältnismäßig mehr Hilfe, mehr Gastfreundschaft und mehr offene Türen – als uns „reichen“ Reisenden überall auf der Welt entgegen gebracht wird? Und weil sie Gäste sind, in unserem Land!

Ihr jämmerlichen Hasser und bedauerlichen Hetzer: es gibt zweifelsohne unzählige Möglichkeiten, den Flüchtlingen – den Fremden in unserem Land – ein würdiges Leben fernab ihrer geliebten und vermissten Heimat zu ermöglichen – ohne den Lebensstandard oder die Komfortzone auch nur eines einzelnen Deutschen herabsetzen zu müssen. Macht euch da mal keine Sorgen! Vielleicht lohnt sich an dieser Stelle auch einmal der Vergleich unseres „Lebensstandards“ mit dem der meisten anderen Länder der Welt – mitunter einiger der Länder, die wir in den letzten zwei Jahren als Fremde kennengelernt haben – und in denen wir den Begriff „Gastfreundschaft“ von der anderen Seite – als Fremde – erfahren durften.

Und auch wenn mit der Einladung zu einer Tasse Tee oder der einfachen Frage „Woher kommst du?“ keine globalen, politischen Berge versetzt werden, so wird in jedem Fall ein Herz erwärmt.

 


 

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28 Kommentare

  1. Ihr schreibt uns aus dem Herzen! Danke dafür! Auch wir sind seit 1 1/2 Jahren in der Welt unterwegs, sind die „Fremden“, die „Ausländer“ – und durften wie ihr unvergesslich positive Begegnungen, nicht trotz diesem Status – sondern gerade deshalb – machen! Erlebnisse, die nachdenklich, dankbar und aktiv machen!

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  2. Hallo und vielen dank fuer die nachdenklichen zeilen;
    Lass mich mal meine gedanken dazu fuegen.

    Auch ich lebe seit den fruehen 80er jahren als „Auslaender“ zuerst in Indien / Asien dann in Africa / Sued Africa.
    Kann mich aber kaum an einen fall erinnern wo ich nicht mit achtung und respect behandelt worden bin.

    Aber wie ihr bestimmt wisst ist das Immigration problem nicht nur in Europa sondern in der ganzen welt eine grosse herausforderung an Regierungen und auch Bevoelkerungen. Wo immer man schaut gibt es „economische fluechtlinge“ sei es im suedlichen Afrika wo der wohlstand von Sued Africa wie ein magnet fuer den ganzen kontinent wirkt. Oder Mexico und die US etz;

    Was noch in den Mix reinkommt ist das thema rasse, nicht nur hier in SA (unsere sogenannten „Xeonphibic attacks“ auf fremde ist und war wohl global in der presse ausgelegt worden) sondern auch weltweit ist das ein haupt thema.
    Nicht nur weiss und schwarz sondern auch schwarz gegen schwarz. Rasse und Stammes zugehoerigkeit ist sehr wichtig.

    Eine art lethargie die in europa zu sehen ist mit bezug auf den fluechtlings / Einwanderer strom ist nicht viel anders als hier im suedlichen Africa. Wo die grenzen jetzt wieder vom militaer bewacht werden um den illegalen strom von economischen fluechtligen einzudaemmen.

    Aber genug davon – habe keine loesung fuer das komplexe problem!

    Noch viel spass bei euerer tour – bin mal gespannt wie und wo ihr den kommenden Winter verbringen wollt!

    T&J
    JHB/SA

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    • Hallo T&J
      Danke für eure konstruktiven Anmerkungen. Ja, in der Tat ist die Flüchtlingsproblematik ein globales Problem. Die Erstversorgung, Flüchtlingsaufnahme und Solidarität einzelner Länder können dies auch nicht lösen. Es wäre an der Zeit, dass die Staaten dieser Welt zusammenarbeiten um die Probleme an der Wurzel anzupacken, Waffenlieferungen zu stoppen, Interventionskriege zu verhindern, etc.
      Doch auch wenn sich viele kluge Menschen – egal in welchem Land – über die Ursachen der Flüchtlingsströme bewusst sind, so wird es noch ein weiter Weg für die Zukunft werden. Hier übrigens ein äußerst interessanter und lesenswerter Artikel darüber.
      http://www.hintergrund.de/201508223637/feuilleton/zeitfragen1/vorboten-einer-neuzeitlichen-voelkerwanderung.html

      Ach so … den kommenden Winter werden wir wohl in Deutschland verbringen. :) Die Sehnsucht nach Familie, Freunden und Heimat überwiegt nun erstmal das Fernweh. Herzliche Grüße nach Jo’burg,
      Jen und Peter

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  3. Paul

    Mal langsam mit den jungen Kühen…
    Bin auch ein wenig herumgekommen und garantiert kein Fremdenhasser.
    Die aktuell in D auflaufenden Flüchtlinge müssen auch versorgt werden – das kostet nicht wenig Geld.
    Wenn es mit der jetzigen Tendenz weiterläuft wird in nicht allzuferner Zeit ein Punkt erreicht werden wo es finanziell klemmt.
    Gerade Ihr zwei Fernreisende tragt ja nicht gerade dazu bei Flüchtlinge zu versorgen – also bitte Blall flach halten.

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    • Hallo Paul, vielen Dank für dein Feedback, das wir gerne annehmen möchten.
      Doch zunächst einmal: genauso wenig wie wir dir unterstellen würden, ein „Fremdenhasser“ zu sein, solltest du nicht darüber spekulieren, in wie weit wir beide zur Versorgung der Flüchtlinge „beitragen“ oder schon beigetragen haben.
      Und auch wenn wir gerade (noch) nicht in Deutschland sind, so gibt es auch andere Möglichkeiten, sich aus der Ferne zu engagieren … sowohl monetär als auch darüber hinaus. Und wir sind mehr als offen mit dir zusammen einen Beitrag zu leisten. Lass uns darüber reden.

      Natürlich kostet die Versorgung der Flüchtlinge Geld. Doch wie kann man denn überhaupt die Frage stellen: Sollen wir, oder sollen wir nicht? Es gibt doch da kein „entweder oder!“ Menschen sind in Not und brauchen dringend Hilfe. Punkt. An dieser Stelle kann man doch nicht abwägen, ob das finanziell eng werden könnte. Wir glauben nicht, dass in Deutschland auch nur irgendjemand seine Komfortzone verlassen müsste. Hier vielleicht noch ein paar Gedanken und Fakten dazu:

      https://video-ams2-1.xx.fbcdn.net/hvideo-xfp1/v/t42.1790-2/11914307_904110916340561_859807311_n.mp4?efg=eyJybHIiOjMwMCwicmxhIjo1MTJ9&rl=300&vabr=74&oh=d3c32923354a098cdd15282897c49d0e&oe=55E3E368

      Wir wünschen uns alle, dass wir niemals in die Situation kommen werden, auf der Flucht zu sein und dann jemandem gegenüber zu stehen, der erst einmal abwägen muss, ob er sich unsere „Rettung“ oder „Aufnahme“ leisten kann, Fremdenhasser oder nicht.

      Gefällt 2 Personen

  4. Paul

    Hallo zusammen,
    besten Dank für Eure Antwort.
    Teile Eure Meinung nicht ganz.
    Meine persönliche Einschätzung ist die, daß es auf dieser Welt leider unermeßlich viel Ungerechtigkeit und damit verbundenes Leid gibt. Dem können wir aus Deutschland, auch materiell, im Verhältnis leider nur sehr wenig entgegensetzen. Ich bin überzeugt daß uns bei weiter drastisch ansteigendem Flüchtlingsstrom in nicht allzu ferner Zeit „die Luft ausgeht“ sowohl finanziell als auch von den sonstigen Ressourcen.

    Im Prinzip dürften wir uns für ein 100% reines Gewissen keinen Luxus leisten und müßten jeden übrigen Euro an notleidende Mensch spenden. Wer macht das? Ich nicht und Ihr vermutlich ebenfalls nicht.
    Ich habe größten Respekt vor den wenigen Menschen die Ihre persönlichen Interessen zurückstellen und Ihr Leben in den Dienst von notleidenden Menschen stellen.

    Wünsche Euch trotzdem eine weiterhin schöne und interessante Reise.
    (Ich war selbst vor Jahren im westlichen Teil von Rußland mehrere Wochen mit einem PKW unterwegs)

    Gruß Paul

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  5. Hallo,

    Danke für die klaren Worte! Ich bin selbst diesen Sommer mit zwei Freunden von Deutschland bis in die Mongolei gefahren, allerdings mit einem Toyota Yaris. Ich war mehr oder weniger fassungslos, als ich dann von den Demonstrationen in Deutschland gegen die Flüchtlinge gehört habe. Vor allem da uns gerade auf der Reise so viel Gastfreundschaft geschenkt wurde. Es ist immer wieder erstaunlich, wie offen und warmherzig andere Kulturen mit einem Gast umgehen. Daher noch einmal Danke für diesen Artikel, er sprach mir aus der Seele!

    Ich wünsche weiterhin eine tolle Reise! Sehr beneidenswert!

    Gruß
    Sebastian

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    • Hallo Sebastian!
      Mensch, schade … da haben wir uns ja knapp verpasst.
      Danke für deine schönen Zeilen.
      Wir wünschen dir noch ganz viele wunderbare Begegnungen – auf Reisen und auch in der Heimat.
      Herzliche Grüße aus dem schönen Altai,
      Jen mit Peter

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  6. Pingback: #1000malWillkommen: Ein Zeichen für Gastfreundschaft

  7. Pingback: Meine Lieblingsfundstücke im August 2015 - soschy on tour

  8. Paul

    Und nun? was sagt ihr Beiden jetzt zum Thema Flüchtlinge? Schneller wie von mir gedacht stellen sich immer mehr Leute die Frage nach der Bezahlbarkeit von mind. 1Mio Flüchtlingen in 2015. Ich hoffe Ihr versteht nun meine Skepsis gleich zu Beginn des Massenstromes. Nur völlig Blauäugige Zeitgenossen können bei bis 150.000Flüchtlingen pro Monat die dafür entstehenden Kosten ignorieren. Die Signale der Kanzlerin waren absolut falsch. Leider ist die Welt voll von Träumern und völlig weltfremden Menschen. Gruß Paul

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  9. Stevo

    So schön ich die Bilder eurer Reise finde, am Geschwafel zu den ach so armen Menschen erkennt man, dass ihr a) unterwegs auf in D nicht erlaubte Substanzen getroffen oder b) einfach nur unglaublich naiv seid.

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  10. Wuttke Mario

    Das Thema Flüchtlinge ist mir sehr nah. Allerdings finde ich, dass wir (DE, EU, USA etc.) uns zunächst einmal dafür schämen müssen, dass ein Land nach dem anderen destabilisiert wurde. Das perfide Spiel der „Grossen und Mächtigen“ hat zu Leid und Hoffnungslosigkeit in vielen Ländern geführt. Egal ob Afrika oder Asien.

    Wir predigen „unsere Werte“ (z.B. Gleichberechtigung, Menschenrechte etc.) und sind nicht bereit diese in friedlicher und politischer Überzeugungsarbeit an andere Staaten heranzutragen. Stattdessen werden Terroristen und Rebellen unterstützt. Dafür müssen wir uns schämen.

    Ja – auch müssen wir uns schämen für die, die jetzt gegen Flüchtlinge wettern, rechts oder linksextreme Gruppen die Ihren Vorteil daraus schlagen wollen. Aber auch müssen wir uns schämen für unsere Regierung die ein Chaos scheinbar absichtlich zulässt und nicht in der Lage zu sein scheint Flüchtlinge geordnet aufzunehmen, zu registrieren, zu versorgen und zu verteilen.

    Kriegsflüchtlingen Asyl zu gewähren, zu integrieren, auszubilden – aber auch eine Rücksiedlung in ein paar Jahren zum Aufbau Ihrer Länder zu ermöglichen – ist kein Hexenwerk – es ist unsere Pflicht. Die unsinnige Idee, dass jeder der kommt gleich für immer bleiben kann ist dumm und kann auf Dauer nicht funktionieren. 1-2 Mio. Flüchtlinge in Deutschland machen ein paar Mrd. € – und? Im Vergleich zu ESF und Rettungsfonds etc. ist das nur Kleingeld. Es dient aber auch schon wieder der Regierung um neue Steuerung und Abgaben zu fordern – wahrscheinlich nicht um Flüchtlinge zu ernähren sondern durch militärischen Engagement neue Flüchtlinge zu produzieren. Ich bin ein guter Steuerzahler und damit finanziere ich Krieg. Dafür schäme ich mich.

    Leider führen selbst produzierte 120 Tote in Paris zu weiterem Terror und helfen schwachen Politikern wieder an Macht zu gewinnen. Für die Millionen Tote im nahen Osten, die der Westen auf dem Gewissen hat, reicht es nicht einmal für eine Gedenkminute. Ja, wir müssen uns schämen – das wir denen, die diese Situationen verursachen, nicht schon lange das Handwerk gelegt haben. Das ist „alternativlos“.

    Leider wird die großartige Arbeit von Freiwilligen Helfern, Malteser, Rotes Kreuz, Ärzten und vielen vielen Bürgern die helfen, nicht sonderlich hervorgehoben. Auch dafür sollten wir uns schämen.

    Ich finde es großartig, dass Ihr in die Ferne reist und andere Kulturen und Menschen begegnet.
    Reisen ist ein gutes Mittel um Vorurteile abzubauen. Leider gelingt dies nur Menschen die noch ein Gewissen haben.
    In diesem Sinne wünsche ich Euch noch viele unfallfreie Kilometer und unzählige und schöne Begegnungen.

    LG,
    woody

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  11. Paul

    Hallo Woody,

    spende einfach alles was Du hast an Bedürftige – dann kannst Du Dich vielleicht als besserer Mensch fühlen.
    Dann mußt Du Dich nicht mehr schämen.
    Wer halbwegs über den Tellerrand hinaus sieht begreift daß wir, selbst als „reiche Deutsche“
    das Elend auf dieser Welt nur minimalst bekämpfen können.
    Alle die jetzt durch Bilder der Flüchtlinge aufgeschreckt wurden haben vorher sicher kein reales Weltbild gehabt.
    Manchmal erinnern mich die aktuellen Kommentare an einen Hühnerhaufen der jäh aufgeschreckt wurde.

    Gruß Paul

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    • Wuttke Mario

      Hallo Paul,
      ich bin sicher nicht aufgeschreckt durch die aktuelle Situation. Vielleicht hab ich mich nur falsch ausgedrückt. Ich fühle mich selbst auch nicht als schlechter Mensch. Diese Regierungen, die überall rum zündeln, habe ich nicht gewählt. Wir müssten gar nichts bekämpfen wenn unsere Volksvertreter der westlichen Staaten nicht ständig Kriege provozieren und Staaten destabilisieren würden. Wir Bürger sollten die Ursachen bekämpfen dürfen und nicht nur die Auswirkungen. Denn diese, und da gebe ich dir völlig recht, sind in Summe nicht zu stemmen.

      LG, Mario

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  12. Paul

    Hallo Mario,
    nur die Regierungen verantwortlich zu sehen – soo banal sehe ich das dann doch nicht.
    Die Auslöser für die diversen Konflikte sind schon einigermaßen vielschichtig.

    Ich hoffe doch daß sich die beiden Weltreisenden nun nach Ihrer Rückkehr bzw. nach Ihren Kommentaren während der Reise voll und ganz massiv für die Flüchtlinge einsetzen und so mit allerbestem Beispiel voran gehen.
    Der Verkauf des Unimogs dürfte für den Anfang einen guten Start für konsequentes Spendentum ermöglichen.
    Auf diese Weise sollte sich zeigen ob lediglich gefaselt wurde oder wirkliches, tatkräftiges Engagement dahinter steht.

    Gruß Paul

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    • Wuttke Mario

      Hallo Paul,
      Tatkräftiges Engagement ist nicht von Budget abhängig. Meine Tochter ist freiwillige Helferin im Flüchtlingsheim – ich versuche gerade eine Spendenaktion für meine Balkanreise zu organisieren. Leider ist die Sache weder banal – noch hilft es unterm Strich nur Auswirkungen zu bekämpfen. Spendentum ist sicher wichtig. Es lindert Leid für kurze Zeit. Die Ursachen werden dadurch jedoch nicht abgestellt. Egal wie vielschichtig die Ursachen Deiner Meinung nach auch sein mögen, am Ende steht das Streben nach Macht einiger weniger.

      Gruss,
      Mario

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  13. Paul

    Hallo Mario,
    Deine Bereitschaft zur Spende ehrt Dich. Das meine ich ganz aufrichtig.
    Wie schon gesagt, ist es leider bei dem Elend auf unserem Globus nur der „Tropfen auf den heißen Stein“ mit dem der Normalbürger in Deutschland etwas an Leid lindern kann.
    Ich denke nicht nur an die Flüchtlinge, die aktuell im Rampenlicht stehen.
    Die meisten Armen der Ärmsten werden garantiert nicht durch die deutsche Presse öffentlich gemacht
    Wo fängt man an und wo hört man auf?
    Ab welchem Spendenbetrag wird mein Gewissen besser?

    Gruß Paul

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    • Jan

      Hallo Paul,
      Seit wann reinigen Spenden das Gewissen? Bei mir jedenfalls nicht. Ich sehe das ähnlich wie Mario. In der ganzen Debatte um die Flüchtlinge ist untergegangen, dass Amerikaner und Deutsche das Elend in Syrien und z.T. auch in anderen Ländern mit verursacht haben, indem sie Waffen an die s.g. „Helden des Arabischen Frühlings“ geliefert haben. Dass einige der Empfänger, wie beispielsweise die Al-Nusra Ableger von Al-Kaida und Co sind, blendet man in dieser Debatte völlig aus. Sicherheitsproblem? Wo sind die Terrortoten in unserem Land? Richtig: Bisher wurden Anschläge durch unsere Behörden weitestgehend verhindert. Stattdessen haben wir selbst ein Sicherheitsproblem verursacht: Im Nahen Osten.

      Die Spenden helfen da nicht, diese politisch verursachte Schmach zu ertragen, aber sie helfen Menschen auf die Beine, die nichts im Leben mehr haben. Und wenn diese Spende daraus besteht, in einer Erstaufnahmeeinrichtungen 2 Stunden in der Woche Integrationshilfe zu leisten! Die wartenden Menschen in Vereine zu integrieren, damit sie unsere Kultur kennen lernen? Was z.B. spricht dagegen, dass ein Flüchtling Fußball spielt?

      Weiterhin sehe ich die Debatte um Finanzierung der Flüchtlingswelle und die Arbeitsplätze und Flüchtlinge in einem deutlich differenzierten Licht: Arbeitsplätze kann man schaffen, braucht man aber überhaupt nicht. Ob die Zweifler es glauben oder nicht: Wir haben genug davon.1,5 Millionen Stellen sind unbesetzt. Im Gesundheitswesen sowie in den Fahrdiensten und in der Elektronikbranche suchen wir händeringend Mitarbeiter. Einige Krankenhäuser beginnen nun, gezielt in Asylbewerberunterkünften anzuwerben. Wo sind die 2,6 Millionen Arbeitslosen? Interessanterweise halten sich einige Leute, die wir direkt „vom Amt“ einstellen, nicht einmal über die Probezeit, womit ich keinesfalls unterstellen möchte, dass dies bei allen so ist. Aber einen 25 Jährigen Bewerber ohne Ausbildung, der mir erzählt dass er sich nur in seiner strukturschwachen Heimatregion für den Fahrdienst bewirbt, weil er nicht bereit ist 50 km in die nächste Großstadt zu fahren, würdest du den für den Fahrdienst einstellen? Stattdessen stelle ich doch lieber einen 3-fachen 35 Jährigen syrischen Familienvater und KFZ-Schlosser ein der seine Familie selbst versorgen möchte und sich aufgrund seiner Situation völlig entmannt und hilflos fühlt. Kriegt diese Familie die Kurve, was wahrscheinlich ist, zahlt sie nebenbei bemerkt meine Rente. Demografieproblem ade! Die Kulturen sollten in diesem Land endlich zusammenstehen. Viel zu spät hat da der Gesetzgeber reagiert, weil dafür braucht es Dialog und Kurse, Verständnis und Zusammenarbeit untereinander und füreinander. Woran mache ich das fest dass das klappt? Wenn ein Mensch nach einer Odyssee durch Europa innerhalb von 6 Monaten wieder auf den Beinen steht, zu dem eine der schwierigsten europäischen Sprachen gelernt hat (Deutsch) und sich selbstständig auf Jobsuche macht, weil er seinen Gastgebern nicht auf der Tasche liegen will (O-Ton und wie ich es in den letzten 1,5 Jahren mehrmals erlebt habe, dann lässt mich das hoffen!

      Dass im übrigen auch Armutsflüchtlinge kommen, war abzusehen. Auch hierfür gibt es eine Lösung wie z.B, die Niederländer zeigen: Wirtschaftsförderung in den Herkunftsländern. Fluchtursachenbekämpfung und Rückführung, damit die massenhafte Abwanderung von Fachkräften (oft können nur die sich eine Flucht leisten!) aus den Herkunftsländern nicht zu neuen Problemen in den Herkunftsländern führt. Das heißt nicht dass man diese Menschen nicht sozial und in der Bildung unterstützen sollte. Das heißt nicht, dass man diese Menschen mit weniger Würde behandeln darf, so wie es einige Menschen fordern. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das steht in unserem Grundgesetz. Erschreckenden 87% der Zuschauer war das in einer Fernsehabstimmung vorgestern offenbar nicht hinreichend bewusst und haben sogar sich gegen ein bestehendes Urteil unseres höchsten Gerichtes ausgesprochen, wenn auch zu einem anderen Thema.

      Ich danke Mario für seinen wunderbaren Beitrag. Er lenkt nämlich seinen Blick an der unwürdigen Debatte vorbei direkt auf die Ursache der Flüchtlingswelle: Das ist zu einem nicht unerheblichen Teil unser Heimatland: Deutschland! Ein Land für das ich mich mittlerweile auch schäme. Als im Winter 2012 das erste Mal syrische, komplett unterkühlte Flüchtlinge bei uns mit in der Nacht vor der Tür standen, war das noch anders. Eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft erfüllt mich mit stolz auf mein Land und auf meine Kameraden, die teilweise 4 Tage am Stück ohne Pause geschuftet haben bis genügt Hilfe organisiert war. Als mir Jahre später klar wurde was die Ursache des Desasters ist, verschwand dieser Stolz. Ich hoffe, dass sich das eines Tages wieder herstellen lässt und ich wieder stolz auf meine Heimat sein kann.

      Viele Grüße und Dank auch an Jenny und Peter:

      Euer Beitrag hat mich sehr sehr nachdenklich gemacht. Mir war nicht bewusst dass der braune Dreck schon so weite Auswirkungen hat

      Jan

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  14. Mario

    Hallo Jan,
    Danke für Deine Worte. Ich bin 100% Deiner Meinung. Es ist nun 10 Monate her als ich meinen Kommentar geschrieben habe. Gerade in den letzten Wochen spitzen sich die Dinge zu. Der „Westen“ betreibt mit Medien einen abscheulichen Propaganda-Krieg, Rating Agenturen stufen Russland auf Ramschniveau als Vorboten für das Finanzkartells, in Jemen wird mal eben ein „Versehen“ produziert – die Liste könnte ich endlos fortsetzen. Alle Zeichen stehen auf Chaos und Krieg. Ich beschäftige mich in letzter Zeit mehr mit Friedensforschung und der jüngeren Vergangenheit. Ich bin mehr und mehr schockiert wie viele Regime Changes es in den letzten Jahren gab, welche Gründe dafür ausreichten und wer diese Verbrechen begangen hat. die auswirkungen auf die Menschen wird oft schnell vergessen – es ist ja alles so weit weg….

    Es hört nicht auf – es geht weiter, bis wir sie stoppen. Für die, die es interessiert – hier ein wenig Geschichte – gut erklärt: Dr. D. Ganser -> https://www.youtube.com/watch?v=kMvlJGwaLMk

    LG,
    Mario

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  15. Paul

    Was schreibt denn da ein Oberschwafler von „braunem Dreck“??
    Was soll denn dieser totale Schwachsinn?

    Nicht jeder ist eben einverstanden damit, daß unkontrolliert Menschen in unser Land einströmen.
    Unsere finanziellen Mittel sind längst nicht unerschöpflich – scheinbar fehlt vielen der Grips das zu kapieren.
    Eine finanzielle Hilfe diverser Länder halte ich für ok, – ungebremster Zuzug ist auf Dauer nicht zu stemmen.
    Das haben z. B. Länder wie DK, S, A, bereits verstanden. In Deutschland gibts offensichtlich noch zu viele
    total naive Zeitgenossen die keine reale Vorstellung zu finanziellen Belangen haben.

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